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Unsere Projektreisen

20 Jahre im Einsatz für Kinder

Seit 2006 setzen wir uns unermüdlich für die Rechte und das Wohlergehen von Kindern auf der ganzen Welt ein. Mit mehr als 75 Millionen Euro unterstützte die Stiftung in den vergangenen 20 Jahren UNICEF-Projekte auf der ganzen Welt. Die Bilder nehmen Sie mit in verschiedene Projektländer und zeigen, was Ihre Spenden bewirken.

Senegal

2011 reisten wir in den Senegal, um uns Projekte zu den wichtigen Themen Mädchenbeschneidung und Bildung anzusehen. In Soudiane lernten wir Salimata Jallow mit ihren Kindern kennen. Als Kind musste sie miterleben, wie ihre Schwester nach der Beschneidung verblutete - ihre Töchter lies sie nicht mehr beschneiden.

Die senegalesische Organisation "Tostan" leistet seit den 1990er Jahren Aufklärungs- und Bildungsarbeit in Afrika. Ein Schwerpunkt ist die Abschaffung der Genitalverstümmelung. Mit Erfolg: Tausende Dörfer im Senegal haben sich von der gefährlichen Tradition verabschiedet.

Burundi

2013 führte uns unsere Arbeit nach Burundi, wo wir innovativen und inspirierenden Menschen und Projekten begegneten. Zum Beispiel Antoinette Ahinkuye, die uns begeistert ihre Lampe präsentierte, die einem Pilotprojekt mit UNICEF entstammt und Stirnlampen ähnelt.

Demokratische Republik Kongo

Ebenfalls 2013 führte uns unser Weg erstmals in die Demokratische Republik Kongo. Der jahrelange Krieg hatte tiefe Wunden in die Gesellschaft gerissen: Vergewaltigung als Kriegswaffe und der Missbrauch von Kindern als Soldaten haben unvorstellbares Leid verursacht.

Seit 2002 ist UNICEF im Kongo im Einsatz, um die Rekrutierung von Minderjährigen zu beenden, Kindersoldaten und Kindersoldatinnen freizulassen und ihnen dabei zu helfen, ein neues, ziviles Leben anzufangen. Der Weg zurück in ein normales Leben ist sehr schwer. Oft sind sie traumatisiert von dem, was sie erlebt haben – und selbst tun mussten.

Südsudan

2014 lag ein Fokus unserer Arbeit auf dem Südsudan. Im Dezember 2013 war ein Konflikt zwischen dem amtierenden Präsidenten und seinem Stellvertreter brutal eskaliert und hatte die Ethnien Dinka und Nuer in einen Strudel der Gewalt gerissen. Über 10.000 Menschen starben, mehr als 1,3 Millionen Menschen wurden aus ihren Dörfern vertrieben.

Nepal

2015 forderte das bisher schwerste Erdbeben in der Geschichte Nepals fast 9.000 Todesopfer, zerstörte mehr als 600.000 Häuser völlig, verwüstete oder beschädigte über 4.500 Schulen und 700 Gesundheitseinrichtungen.

Philippinen

Am 7. November 2013 suchte einer der vernichtendsten Stürme der Geschichte die Philippinen heim: der Taifun Haiyan. Innerhalb kurzer Zeit konnte unsere Stiftung sieben Millionen Euro für die Menschen in Not sammeln.

Malawi

2016 traf das Klimaphänomen El Niño Afrika mit voller Wucht. Dabei wechseln sich extreme Trockenheit und sintflutartige Regenfälle ab und führen zu Ernteausfällen. 26,5 Millionen Kinder litten unter Hunger, Wassermangel und Krankheiten. Malawi war besonders schwer getroffen, denn knapp 80 Prozent der Bevölkerung sind abhängig von kleinbäuerlicher Landwirtschaft.

Bangladesch

2017 legten wir einen Fokus unserer Arbeit auf Bangladesch und Projekte gegen Kinderarbeit und Kinderehen. Allein in Bangladesch mussten zum damaligen Zeitpunkt sechs Millionen Kinder arbeiten, hatten die Schule entweder verlassen oder waren nie eingeschrieben.

Demokratische Republik Kongo

2018 führte uns unser Weg erneut in die Demokratische Republik Kongo. Die Region Kasai war jahrzehntelang friedlich, bis politische Spannungen sich zu einem gewaltsamen Konflikt ausweiteten. Hunderttausende Menschen mussten fliehen und alles zurücklassen.

Mosambik

Er war der stärkste Zyklon in der Geschichte Mosambiks. Als Kenneth am Abend des 25. April 2019 auf die Nord-Küste des Landes traf, war es die zweite Katastrophe innerhalb weniger Wochen. Zuvor hatte bereits Zyklon Idai in der Mitte des Landes für Tod und Verwüstung gesorgt.

Äthiopien

2022 gab es in vielen Teilen Äthiopiens eine der schlimmsten Dürren der letzten 40 Jahre. Zahlreiche Menschen sind in Auffanglager geflüchtet, da sie Zuhause nicht mehr überleben konnten. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden von UNICEF Deutschland, Georg Graf Waldersee, konnten wir uns im Distrikt Borena ein Bild der Lage machen, mit von der Dürre betroffenen Menschen sprechen und verstehen, wie die Spendengelder eingesetzt werden.

Madagaskar

Im September 2024 reisten wir in den Süden Madagaskars, wo der Klimawandel bereits große Auswirkungen zeigt. Doch innovative Projekte von UNICEF zeigen bereits große Wirkung: Beispielsweise in so genannten Ecovillages organisieren sich die Menschen gemeinsam, um resilient gegen die Veränderungen im Klima zu sein. Auch Bildung ist ein wichtiger Faktor, der von UNICEF unterstützt wird.

Autor: Carla Giuseppina Magnanimo

Online Editor
Stiftung United Internet for UNICEF