
Seit 20 Jahren an der Seite von Kindern
Seit 20 Jahren unterstützt die Stiftung United Internet for UNICEF Projekte für Kinder weltweit. In dieser Zeit konnten mehr als 75 Millionen Euro an Spenden an UNICEF weitergeben werden. Eine Summe auf die wir sehr stolz sind! Doch eines ist klar: Ohne die Unterstützung der Spenderinnen und Spender wäre all das nicht möglich gewesen.
Was Hilfe bewirken kann
Die Stiftung wurde im September 2006 gegründet, mit dem Ziel, Projekte von UNICEF sichtbarer zu machen und Unterstützung zu ermöglichen. Über die Plattformen von GMX, WEB.DE, 1&1 und IONOS werden Spendenaufrufe verbreitet, oft dann, wenn Krisen besonders akut sind.
Gerade in solchen Momenten zeigt sich, wie viel gemeinsam bewegt werden kann. Das Vertrauen, welches unsere Unterstützerinnen und Unterstützer uns entgegenbringen und diese Bereitschaft zu helfen, sind keine Selbstverständlichkeit.
Ein Land im Krieg: Kinder im Sudan brauchen Unterstützung
Im Sudan hat sich seit Beginn des Krieges vor drei Jahren eine der größten humanitären Krisen weltweit entwickelt. Immer wieder haben wir zu Spenden im Sudan aufgerufen, weil die angespannte Lage vor Ort kaum nachlässt und Millionen von Menschen betroffen sind.
Besonders Kinder leiden unter den Folgen des Konflikts: Viele sind auf der Flucht, haben keinen Zugang zu ausreichender Versorgung oder können nicht mehr zur Schule gehen. Viele haben ihre Eltern, Geschwister oder andere Menschen, die ihnen lieb sind, verloren. Gewalt, Hunger und Unsicherheit prägen ihren Alltag.
Dass in einer so lang andauernden Krise weiterhin Hilfe möglich ist, liegt auch daran, dass Menschen nicht wegsehen. Dass sie wiederholt unterstützen, obwohl die Nachrichten und Weltlage nicht einfacher werden. Diese Kontinuität macht einen entscheidenden Unterschied für Kinder im Sudan und weltweit.
Begegnungen in Madagaskar
Unsere Reise nach Madagaskar im September 2024 hat gezeigt, wie eng Armut und Klimakrise miteinander verbunden sind. Der Süden des Landes ist besonders stark betroffen: Dürren, unregelmäßige Regenzeiten und immer wiederkehrende Naturkatastrophen bestimmen für viele Menschen hier den Alltag und beeinflussen ihre Ernten. Viele haben kaum Möglichkeiten, sich davor zu schützen. Mehr als 80 Prozent der Menschen in Madagaskar leben in extremer Armut.
Ein Ansatz, der vor Ort Hoffnung gibt, sind sogenannte Ecovillages. Dabei wird gemeinsam mit den Dorfgemeinschaften gearbeitet – nicht über ihre Köpfe hinweg, sondern im Austausch mit ihnen. Was fehlt? Was wird gebraucht? Was kann langfristig bestehen?
Im Dorf Ankaranabo sind auf diese Weise Veränderungen entstanden, zum Beispiel durch Zugang zu sauberem Wasser, eine Schule und Infrastruktur. Dinge, die den Alltag erleichtern und Perspektiven schaffen.
Dass solche Entwicklungen möglich sind, hängt auch davon ab, dass andere Menschen aus der Ferne Unterstützung leisten. Umso größer ist unsere Dankbarkeit dafür. Es sind keine schnellen Lösungen. Aber es sind Entwicklungen, die bleiben können und dadurch für Kinder umso wertvoller sind. Denn nur so haben sie die Chance auf eine stabile Zukunft.
Warum wir weitermachen
Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie verletzlich viele Regionen sind: durch Klimawandel, Konflikte oder globale Krisen. Und sie haben gezeigt, wie wichtig es ist, hinzusehen und dauerhafte Unterstützung möglich zu machen. Nach 20 Jahren bleibt vor allem die Gewissheit, dass diese Unterstützung ankommt und sie etwas verändert. Aus diesem Grund arbeiten wir täglich weiter daran und stehen gemeinsam mit UNICEF an der Seite von Kindern.