© UNICEF/UNI993099/NdombaEIn Junge wäscht sich die Hände
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Gewalt, Flucht und Ebola: Unterstützen Sie Kinder im Kongo

Ein schwerer Ausbruch des Ebola-Virus im Osten der Demokratischen Republik Kongo bedroht Kinderleben. Doch dies ist nicht das einzige, was für Kinder im Kongo derzeit gefährlich ist.

Sie haben es vermutlich mitbekommen: Im Osten der Demokratischen Republik Kongo bedroht ein schlimmer Ausbruch des Ebola-Virus das Leben vieler Kinder. Und das, wo der Osten des Landes ohnehin schon von gewaltvollen Konflikten gebeutelt ist. An einem Ort wie diesem, ist ein Virus nicht einfach nur ein Virus: Es ist die Verstärkung einer Krise, die vor allem für Kinder lebensbedrohlich ist. Denn sie können weder der Gewalt noch dem Virus etwas entgegensetzen.

Ein UNICEF Mitarbeiter mit Baby

Kinder sind besonders anfällig für Ebola und haben ein höheres Risiko an einer Erkrankung zu sterben.

© UNICEF/UNI878208/Badimu

Krise im Kongo bedroht Kinder

Viele Kinder sind auf der Flucht vor der Gewalt in der Region. Sie sind erschöpft, hungrig und damit anfällig für Krankheiten. Manche werden auf der Flucht von ihren Eltern getrennt, sind allein und verängstigt. Der Ausbruch des Ebola-Virus verschärft ihre Situation weiter. Denn viele Krankenhäuser waren schon vor dem Ausbruch überbelegt und schlecht ausgestattet, der Zugang zu medizinischer Versorgung ist eingeschränkt. Jetzt brauchen noch mehr Menschen Unterstützung.

Ein Ebola-Ausbruch ist in einer so fragilen Lage wie grade im Kongo äußerst bedrohlich. In Notunterkünften, wo viele Familien unterkommen, sind die hygienischen Zustände meist schlecht. Es gibt nicht genügend Toiletten, sauberes Wasser ist rar. So können sich Ebola, aber auch Cholera oder Masern leicht ausbreiten. Kinder, die zusätzlich mangelernährt sind, stecken sich besonders schnell an – für sie kann eine Infektion in einem tödlichen Teufelskreis enden.

Unterstützen Sie mit uns Kinder in der Demokratischen Republik Kongo

Eine junge Frau lacht mit Kind

Viele Kinder haben ihre Eltern durch Ebola verloren. UNICEF unterstützt sie dabei, diesen Verlust zu verarbeiten.

© UNICEF/UNI884772/Badimu

UNICEF ist bereits seit Längerem in den betroffenen Regionen im Einsatz und versorgt Kinder und Familien. Viele Kinder haben entweder durch den Konflikt oder Ebola Elternteile verloren und müssen mit diesem Verlust umgehen. UNICEF bietet ihnen psychologische Unterstützung an und stellt außerdem Desinfektionsmittel, therapeutische Zusatznahrung und Wassertanks bereit. UNICEF hat seine höchste Notfallstufe aktiviert, um für Kinder im Kongo da sein zu können.

  • 15 EUR monatlich finanzieren im Laufe eines Jahres 64.000 Wasserreinigungstabletten für je 5 Liter sicheres Trinkwasser.
  • Mit 50 EUR monatlich kann UNICEF im Laufe eines Jahres Hygiene-Sets für 15 Familien auf der Flucht bereitstellen
  • 105 EUR monatlich finanzieren im Laufe eines Jahres 3.780 Stücke Seife

Die Kinder im Kongo müssen dringend geschützt werden. Unterstützen Sie gemeinsam mit United Internet for UNICEF Kinder mit Schutz und Hoffnung. Wir garantieren Ihnen: 100 Prozent der Spenden werden an UNICEF weitergeleitet.

Autor: Tessa Page

Vorsitzende des Vorstands Stiftung United Internet for UNICEF