JEMEN: DAS IST SABAS GESCHICHTE

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Millionen Kinder im Jemen haben unter den schweren Folgen von Mangelernährung zu leiden. Durch die zusammengebrochene Gesundheitsversorgung wird die Behandlung zusätzlich erschwert.

Saba, ein junges Mädchen aus Bajel, Al-Hudaida, litt an schwerer Mangelernährung und Komplikationen durch Fieber und Durchfall. Die Mangelernährung und die desaströsen Zustände im Jemen setzten sie einem tödlichen Risiko aus.  

In Al-Hudaida sind Familien und Kinder durch Lebensmittelknappheit und andauernde Kämpfe ständig bedroht. Die Kämpfe machen nicht vor den Wohngegenden halt, nicht einmal vor Krankenhäusern, die Gesundheitsversorgung für betroffene Familien anbieten.

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Ashwaq Al-Raei, Sabas Mutter, sagt, dass sie kein Geld mehr haben, da ihr Mann keine Arbeit hat. "Durch den Krieg kann mein Mann keine Arbeit finden. Auch die lokalen Organisationen haben uns nicht geholfen. Das hatte schwere Folgen für Saba."

Dr. Waleed Ibrahim arbeitet für ein von UNICEF unterstütztes therapeutisches Zentrum, das Kindern wie Saba hilft. Sowohl die Mütter als auch ihre Kinder erhalten dort Essen und eine medizinische Versorgung.

"Saba wog 5,7 Kilogramm, als sie hier ankam. Für ein Kind in ihrem Alter wären acht normal," kommentiert Dr. Waleed Ibrahim. 

Nach drei Tagen Behandlung ging es Saba bereits besser. Durchfall und Fieber verschwanden, ihr Husten wurde weniger. Wenn es ihr weiter besser geht, erhält sie eine ambulante Behandlung. Dort wird sie überwacht und bekommt weiterhin Spezialnahrung.

Um die Familie vor weiteren Fällen Mangelernährung zu bewahren, stellt ihr UNICEF Mitarbeiter zur Verfügung, die sie unter anderem bei der Ernährung der Kinder in der Kriegssituation beraten und unterstützen.