NOTHILFE: CHOLERA-EPIDEMIE IM JEMEN

23. Juni 2017 von Tessa Page 0 Kommentare
Ein kleiner Junge liegt mit schwerem Durchfall im Krankenhaus im Jemen

Ein kleiner Junge liegt mit schwerem Durchfall im Krankenhaus in Sanaa, Jemen.
© UNICEF/UN065873/Alzekri


Für Kinder im Jemen ist Cholera eine tödliche Gefahr: Bis jetzt sind bereits mehr als 30.000 Cholera-Fälle aufgetreten. UNICEF fürchtet, dass in den nächsten Wochen die Zahl der Betroffenen noch deutlich steigt. 


Cholera ist eine schwere bakterielle Erkrankung, die durch verunreinigtes Wasser oder Nahrung hervorgerufen wird. Unbehandelt trocknet Cholera den Körper sehr schnell aus, das ist besonders für Kleinkinder lebensbedrohlich. Fast alle Gebiete im bürgerkriegserschütterten Jemen sind mittlerweile von der Epidemie betroffen. 

Krankenhäuser und Behandlungszentren haben zu kämpfen, um die große Zahl der Patienten, die aus allen Ecken des Landes kommen, zu bewältigen. Kinder müssen teilweise auf den Böden der Stationen ausharren, viele haben Schmerzen oder sind extrem geschwächt. Es fehlt an Medikamenten, intravenösen Infusionen, Ärzten und Pflegepersonal.

Kinder müssen teilweise auf den Böden der Stationen ausharren.

Kinder müssen teilweise auf den Böden der Stationen ausharren. 
© UNICEF


UNICEF unterstützt medizinische Einrichtungen im Jemen durch die Bereitstellung von dringend benötigten Medikamenten, Zucker-Salz-Mischungen gegen Durchfall und Wasserbehandlungstabletten. 

Außerdem hat UNICEF begonnen, Rehydratationszentren im ganzen Land einzurichten. Hier werden Patienten gezielt behandelt, um eine weitere Ausbreitung der Cholera zu stoppen.

UNICEF sichert zudem die Trinkwasserversorgung von Millionen von Menschen im Jemen. 

UNICEF sichert die Trinkwasserversorgung von Millionen von Menschen im Jemen.

UNICEF sichert die Trinkwasserversorgung von Millionen von Menschen im Jemen. 
© UNICEF


Wir von der Stiftung United Internet for UNICEF bitten Sie dringend um Ihre Unterstützung. Die Lage der Kinder und Frauen im Jemen ist katastrophal, das Land befindet sich im Ausnahmezustand. 

Frauen und Kinder sind die Ersten, die den Preis bezahlen müssen. Sie sind die Schwächsten und als Erste vom Choleratod betroffen. Bitte helfen Sie uns. 100 Prozent Ihrer Spende geht – wie immer – direkt an UNICEF. Sie können sich darauf verlassen.

 

Mit herzlichen Grüßen 

Ihre 

Tessa Page

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