MOSKITONETZE GEGEN MALARIA
Sonntag, 25. April 2021, 12:00 Uhr
von Susanne Stocker | 0 Kommentare

Gesund und glücklich: Zusammen mit ihrer kleinen Tochter Davida Batu liegt Issata Sow (26) aus Sierra Leone unter einem Moskitonetz. Das Netz bietet der Mutter und ihrer vier Monate alten Tochter Schutz vor Malaria. Der Krankheits-Erreger wird von der sogenannten Anopheles-Mücke übertragen, die vor allem nachts zusticht und für Fieber, Schüttelfrost und Krämpfe sorgt. Besonders bei Kleinkindern kann die Krankheit rasch zu Koma und Tod führen.

Aufmacherbild_Moskitonetz

Issata Sow und ihre Tochter Davida freuen sich über das Moskitonetz.
© UNICEF/Asselin

KAMPF GEGEN MALARIA GERÄT INS STOCKEN

Durch die Corona-Pandemie ist der Kampf gegen die Infektionskrankheit ins Hintertreffen geraten. Viele Länder waren gezwungen, ihre Malaria-Programme zu reduzieren, da Personal zur Corona-Behandlung benötigt wurde oder Moskitosprays und -netze nicht rechtzeitig geliefert werden konnten.

Eine neue Initiative der WHO zum Welt-Malaria-Tag (25.04.) soll 25 Länder dabei unterstützen, bis 2025 malariafrei zu werden. Dazu zählen Thailand und Südafrika. Lesen Sie hier den aktuellen Report der WHO.

IMPRÄGNIERTES MOSKITONETZ WICHTIGSTER SCHUTZ

Für die Tropenkrankheit gibt es noch keinen Impfschutz - wenn auch schon vielversprechende Wirkstoffe in der Entwicklung sind. Der wichtigste Schutz ist deshalb ein Moskitonetz, das mit vollkommen ungefährlichen Insektiziden versetzt ist. Der Wirkstoff bleibt vier bis sechs Jahre in den Fasern erhalten.

Die Stiftung United Internet for UNICEF unterstützt UNICEF bei der Verteilung der Netze vor allem für Schwangere und junge Mütter – damit sie geschützt schlafen können. Helfen auch Sie mit im Kampf gegen Malaria und spenden Sie Moskitonetze für Mütter und ihre Kinder. Schon zwei Euro können Leben retten!

>>> Jetzt Moskitonetz spenden

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