WAS DER KLIMAWANDEL DIREKT MIT UNSEREN KINDERN ZU TUN HAT

Montag, 9. September 2019, 13:47 Uhr von Tessa Page 0 Kommentare
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© UNICEF

Es gibt weltweit wohl kaum eine größere Bedrohung für Kinder auf der ganzen Welt als den Klimawandel. Diese weltweite Krise birgt die Gefahr, dass viele der Fortschritte, die wir zum Wohle der Kinder erreicht haben, für ihre Entwicklung und ihr Überleben, wieder zunichte gemacht werden. Gemeinsam mit UNICEF können wir etwas dagegen tun.

Kinder sind in jeder Krise am anfälligsten. Extreme Wetterbedingungen sind hier keine Ausnahme. Gewaltige Dürreperioden, Wirbelstürme und Überschwemmungen beeinträchtigen die Ernährungsgrundlage und lassen Kinder an Hunger und Unterernährung leiden. Auch aufgrund immer extremerer Wetterbedingungen steigt die Zahl der humanitären Krisen – und die Zahl betroffener Menschen, die vor den Auswirkungen fliehen müssen.

Der Klimawandel verschärft die Wasserknappheit und trifft Kinder sowie die Ärmsten der Gesellschaft besonders hart. 2,2 Milliarden Kinder wachsen mit den Folgen des Klimawandels auf. Sie zahlen dafür den höchsten Preis – mit ihrer Kindheit, ihrer Gesundheit und in vielen Fällen auch mit ihrem Leben. Denn die klimatischen Veränderungen begünstigen Krankheiten, die für fast 10 Prozent der Todesfälle von Kindern unter fünf Jahren verantwortlich sind.

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© UNICEF

Zum Beispiel die 13-jährige Julekha, die mit ihrer Schwester und Mutter im Bhola Bosti Slum von Dhaka in Bangladesch lebt. Sie flohen von der Insel Bhola, die seit Jahren kleiner wird – Erosionen spülen immer mehr Land von der Küste weg. Der gestiegene Meeresspiegel hat allein in Bhola schon Hunderttausende obdachlos gemacht und ihrer Lebensgrundlage beraubt. Mit jeder neuen Flut werden Existenzen und Hoffnungen zerstört. Wer kann, flieht in die Slums auf der Suche nach einer Perspektive. Allein in Bangladesch sind so 19 Millionen Kinder akut vom Klimawandel bedroht.

Wir unterstützen UNICEF bei verschiedenen Programmen, um die Folgen des Klimawandels für Kinder und ihre Familien zu verringern. Um Gemeinden zu stärken und innovative Ideen zu fördern, die Umweltschutz und Entwicklungshilfe miteinander verbinden:

  • Förderung der Zusammenarbeit von Regierungen, Partnern und der internationalen Gemeinschaft, um klimafreundliche Initiativen umzusetzen und Gemeinden besser auf Katastrophen vorzubereiten
  • Entwicklung von Technologien, die beispielsweise Küstengemeinden dabei helfen, ihre Trinkwasserversorgung vor dem Eindringen von Salzwasser zu schützen
  • Entwerfen von Aktions- und Notfallplänen, um die Auswirkungen des Klimawandels auf Kinder zu verringern und das Thema Klimawandel in den öffentlichen Fokus zu rücken
  • Bereitstellung von Hilfsprogrammen, Stärkung der Klima- und Umweltbildung sowie Einbeziehung von Kindern in alle Themen rund um den Klimawandel

Wir sind in der Lage, dem Klimawandel entgegenzuwirken sowie klimabedingte Vertreibungen zu minimieren. Unterstützen Sie uns dabei, die Welt als sicheren und lebenswerteren Ort für Kinder zu hinterlassen.

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