KINDERARBEIT IN INDIEN

30. August 2018 von Tessa Page 0 Kommentare
Indien_Kinderarbeit

© UNICEF

Vor einigen Wochen wurde uns ein Bericht über das Schicksal des 12-jährigen Chotus vorgelegt. Er ist ein Opfer des Kinderhandels in Bihar und musste täglich 14 Stunden in einer Fabrik schuften. Er starb an Tuberkulose, die sich aufgrund der groben Vernachlässigung, schlechten Ernährung und gefährlichen Umgebung in der Fabrik verschlimmerte. Ein tägliches Schicksal vieler Kinder in Indien.

33 Millionen Kinder zwischen 5 und 18 Jahren müssen in dem asiatischen Land arbeiten. Fast ein Drittel dieser Kinder sind unter 15 Jahre alt. Damit zählt Indien zu den Ländern, in denen Kinderarbeit am verbreitetsten ist. Schätzungen gehen sogar von 60 bis 115 Millionen Kindern aus.

Ob sie in der Hitze von Steinbrüchen schwitzen, 16 Stunden am Tag auf den Feldern arbeiten, Lumpen in den Straßen der Stadt sammeln oder als Hausangestellte ausgebeutet werden – diese Kinder ertragen ein miserables und schwieriges Leben.

Sie kämpfen, um genug essen zu können und auch, um ihre Familien zu ernähren. Und sie gehen nicht zur Schule. Grundlegende Menschenrechte werden ihnen verwehrt: sich persönlich und körperlich gesund zu entwickeln.

UNICEF arbeitet unermüdlich vor Ort, um die Zustände zu verbessern:  

  • Bildungseinrichtungen werden aufgebaut, Berufsausbildungen gefördert
  • Einstellungen und Denkweisen der Menschen werden schrittweise verändert, damit Erwachsene statt Kinder beschäftigt werden
  • Ausbau des Bildungswesens; die Qualität und der Stellenwert von Bildung wird verbessert

Helfen Sie uns, den betroffenen Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Gemeinsam mit UNICEF können wir etwas verändern – mit Ihrer Unterstützung.

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