HAITI NACH HURRIKAN IRMA

8. September 2017 0 Kommentare
Hurrikan Irma: Ein Mädchen steht im vom Hurrikan betroffenen Gebiet in Haiti (2016)

Im Jahr 2016 sorgte bereits Hurrikan Matthew für starke Zerstörungen auf Haiti.
© UNICEF/UN034593/Afonso, Diari

Hurrikan Irma ist der gewaltigste Hurrikan, der je gemessen wurde und die Menschen in Haiti und der Karibik-Region haben viel durch ihn verloren. Teilweise hat "Irma" mit rund 300 km/h ganze Inseln zerstört. Tausende Menschen in der Karibik haben jetzt kein Zuhause mehr.

Haiti ist ohnehin eines der ärmsten Länder weltweit. Für die Menschen vor Ort ist jeder Hurrikan eine zusätzliche Belastung, viele Familien wohnen in instabilen Wellblechhütten. Darum ist UNICEF seit Jahren in Haiti stationiert, um langfristige Hilfe zu gewährleisten. Und wir sind jederzeit in der Lage, auch kurzfristige Nothilfe möglich zu machen. 

Helfen Sie jetzt mit United Internet for UNICEF und unterstützen Sie unsere Arbeit mit UNICEF vor Ort! 


Hurrikan Irma: UNICEF-Hilfsgüter für die Nothilfe in Haiti

© UNICEF/UNI88965/Ramoneda


SO HILFT UNICEF IN HAITI

Nach einem zerstörerischen Hurrikan zählt jede Sekunde – Wasser, Nahrung, Unterkunft, Medikamente – das alles muss organisiert und verteilt werden, um vor allem den schwächsten unter den Opfern zu helfen: den Kindern. UNICEF leistet diese Nothilfe und wir brauchen Ihre Unterstützung, um jedes Kind zu erreichen.

Krankheiten vorbeugen und kranke Kinder behandeln 

Wir schicken Hygieneartikel in die betroffenen Regionen, um den Ausbruch von Krankheiten zu vermeiden. Außerdem liefern wir Impfstoffe gegen Krankheiten wie Polio oder auch Tetanus für rund eine Million Menschen.

Wasser reinigen und frisches Trinkwasser liefern

Wir füllen Wassertanks auf und verteilen Wasserreinigungstabletten. Denn sicheres Trinkwasser ist essentiell für gesunde Kinder, vor allem in Notsituationen.

Spezialnahrung verteilen gegen Nahrungsmangel und Mangelernährung

UNICEF liefert kräftigende Spezialnahrung, um mangelernährte und hungernde Kinder zu behandeln. Zum Beispiel die besonders kräftigende Erdnusspaste päppelt (selbst schwer ausgezehrte) Kinder innerhalb weniger Tage und Wochen wieder auf.

IRMA STÄRKER ALS HURRIKAN MATTHEW IN HAITI

Nach aktuellem Stand ist der Wirbelsturm Irma stärker als Hurrikan Matthew, der vor knapp einem Jahr für Verwüstungen auf Haiti und Kuba sorgte. Alleine in Haiti waren 2016 3,2 Millionen Menschen von Matthew betroffen, unter ihnen 1,3 Millionen Kinder. UNICEF hat auch mit der Hilfe von United Internet for UNICEF nach dem Hurrikan umfassend geholfen und unterstützt die Menschen in Haiti weiterhin.

Mit Hilfe von UNICEF und seinen Partnern wurden 75 Schulen repariert, so dass 25.000 Kinder wieder zur Schule gehen können. Rund 400.000 Menschen haben Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten, und 80.000 Menschen wurden medizinisch betreut.


KOMMENTAR SCHREIBEN

Herzlich Willkommen im Stiftungs-Blog! Für ein faires Miteinander beachten Sie bitte die Verhaltensregeln.
*Pflichtfeld