FLÜCHTLINGSKIND IBRAHIM - AUF DEM WEG IN EIN SICHERES LEBEN

von Kathrin Staudinger 0 Kommentare
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Der kleine Ibrahim wartet zusammen mit seiner Schwester auf die Weiterreise.
© UNICEF/NYHQ2015-2161/Tidey

Erschöpft und mit traurigen Augen sitzt Ibrahim (18 Monate) auf dem staubigen Boden in einem Flüchtlingscamp in Mazedonien. Der kleine Junge ist auf der Flucht aus seiner Heimat Syrien. Zusammen mit seiner 12-jährigen Schwester Rimsa und seinen Eltern ist er seit mehr als zwei Wochen auf der beschwerlichen Reise, die Spuren hinterlassen hat.

Flüchtlingskinder sind dehydriert oder haben Fieber

Doch die kleine Familie hat eine wichtige Etappe geschafft. Nach über 2.000 Kilometern, teilweise über das Wasser, hat sie endlich die Stadt Gevgelija an der mazedonisch-griechischen Grenze erreicht. Zusammen mit Tausenden anderen Flüchtlingen. Laut eines aktuellen UNICEF-Berichts durchqueren täglich 3.000 Menschen die ehemalige jugoslawische Republik. „Vor allem viele der jüngeren Kinder, die hier ankommen, sind dehydriert oder haben Fieber, weil sie nächtelang im Freien schlafen mussten“, sagt Aleksandar Lazovski, Kinderschutzexperte bei UNICEF Mazedonien. „Kinder und Erwachsene laufen barfuß, weil ihre Schuhe vom vielen Laufen kaputtgegangen sind.“

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Die beschwerliche Reise hat Spuren bei Ibrahim hinterlassen.
© UNICEF/NYHQ2015-2162/Tidey

Kinderfreundliche Orte für Flüchtlinge

UNICEF ist vor Ort und hat sogenannte kinderfreundliche Orte geschaffen. Das sind Zelte, in denen Jungen und Mädchen sich ausruhen, spielen und zumindest für einen Moment die Anstrengungen der Reise vergessen können. Seit August haben sich bereits 1.200 Kinder in diesen Zelten abgelenkt. Zudem leistet UNICEF psychologische Hilfe. Wie Lazovski berichtet, wollen die meisten Kinder „nicht über ihre Kriegserfahrungen reden, sondern lieber über ihre Träume. Alles, was die Familien wollen, ist ein Leben in Sicherheit und Frieden, ohne Angst vor Gewalt, Vertreibung und Tod.“


United Internet for UNICEF unterstützt das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen bei seiner so wichtigen Arbeit für Flüchtlinge. Doch nur zusammen mit Ihnen können wir symbolisch unsere Hände schützend über die Kinder halten, die aus ihrem Heimatland vertrieben auf der schlimmsten Reise ihres Lebens sind. Helfen Sie mit uns den Kindern auf der Flucht.

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