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DEN HUNGER IN AFRIKA UND JEMEN GEMEINSAM BEKÄMPFEN
Montag, 10. Februar 2020, 14:29 Uhr
von Tessa Page | 0 Kommentare

Über 317.000 Euro sind mit Ihrer Unterstützung für die notleidenden Kinder in Somalia, dem Jemen und Südsudan zusammen gekommen. Dafür können wir nicht oft genug Danke sagen. Die Lage in den drei Ländern ist sehr unterschiedlich und erfordert von den Teams vor Ort stete Aufmerksamkeit und hervorragende Planung.

In Somalia wechseln sich seit Jahren extreme Dürren und Überschwemmungen ab, was den Familien ihre Lebensgrundlage entzieht. Eine schwere Heuschreckenplage fordert aktuell zusätzlich ihr Tribut. Daher werden in diesem Jahr voraussichtlich mehr als drei Millionen Kinder auf humanitäre Hilfe angewiesen sein.

Über zwei Millionen Menschen sind vor dem brutalen Konflikt im Südsudan in die Nachbarländer geflohen, rund 1,4 Millionen Menschen sind im eigenen Land vertrieben. Der Südsudan ist flächenmäßig so groß wie Frankreich – doch es gibt im Land nur knapp 200 Kilometer asphaltierte Straße. Nothilfegüter müssen also per Flugzeug oder Helikopter transportiert werden – eine logistische Herausforderung.

Durch den verheerenden Krieg im Jemen sind über 12 Millionen Kinder auf Unterstützung angewiesen, seit Wochen nehmen die Kämpfe wieder zu. Über 350.000 Kinder unter fünf Jahren sind so schwer mangelernährt, dass sie ohne humanitäre Hilfe sterben werden. Der Fokus wird daher weiter auf Ernährungsprogrammen und sauberem Trinkwasser liegen.

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© UNICEF/UNI224658/AlGhabri

Gemeinsam mit den Teams von UNICEF stehen wir den Kindern in den drei Ländern auch im Jahr 2020 zur Seite. Mit Ihren Spenden konnten wir jedoch bereits viel für die Kinder vor Ort erreichen:

  • In Somalia konnten wir dazu beitragen, dass über 105.000 Kinder gegen schwere akute Mangelernährung behandelt wurden.
  • Mehr als 500.000 Menschen erhielten in Somalia Zugang zu sicherem Trinkwasser – entscheidend im Kampf gegen Erkrankungen.
  • Im Südsudan konnten 91 Prozent der Kinder, die gegen schwere Mangelernährung behandelt wurden, geheilt werden.
  • Mehr als 729.000 Kinder wurden im Südsudan mit Impfkampagnen erreicht.
  • Trotz der extrem komplexen Situation im Jemen versorgte UNICEF mit seinen Partnern über fünf Millionen Menschen mit sicherem Trinkwasser.
  • Obwohl die Arbeit der Helfer im Jemen immer wieder erschwert wurde, konnten mehr als 200.000 lebensbedrohlich mangelernährte Kinder behandelt werden.
  • UNICEF gelang es im Jemen zudem über 3.700 Gesundheitseinrichtungen am Laufen zu halten und fast 12 Millionen Kinder zu impfen.

Dieser unermüdliche Einsatz ist nur mit Ihren Spenden möglich. Den Kindern in Somalia, im Jemen und Südsudan wird durch Sie eine helfende Hand gereicht. Herzlichen Dank!

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