SAUBERES WASSER FÜR JEDES KIND

Hunderte Millionen Menschen haben kein sauberes Wasser.

Hunderte Millionen Menschen haben kein sauberes Wasser.
© UNICEF

Naturkatastrophen, lange Dürren, fehlende sanitäre Einrichtungen, Kriege und Flucht - Gründe dafür, dass Kinder keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, gibt es genug. Weltweit tranken 2015 noch immer 663 Millionen Menschen - das ist einer von zehn - Wasser aus einer unsicheren Quelle. 

Andauernde Krisen wie der Krieg im Jemen, El Niño und die Hungerkrise in Afrika haben seither nicht zu einer Entspannung beigetragen. Fakt ist: Beinahe die Hälfte der Menschen, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, lebt in Afrika südlich der Sahara.

Die Menschen dort müssen sich täglich auf einen weiten Weg machen, um Wasser zu sammeln und ihren Bedarf zu decken. Wenn sie Glück haben, dauert die Suche nur eine Stunde. In Gegenden wie Äthiopien, die von Dürre heimgesucht werden, kann dies oft die ganze Nacht andauern.

MÄDCHEN SIND OFT FÜR WASSERSUCHE ZUSTÄNDIG

Ein weiterer Aspekt kommt hinzu: In fast allen Ländern sind Frauen und Mädchen für die Suche nach Wasser zuständig. Diese ist nicht nur körperlich belastend, sondern auch mit den Themen Armut, Gesundheit, Ausbildung und Gleichberechtigung verbunden.

Ein Beispiel ist die junge Tilalem: Wasserholen statt Schule. Dreimal die Woche steht sie in aller Frühe auf und weiß, dass sie stundenlang unterwegs sein wird zur einzigen Wasserquelle in der Umgebung.

Tilalem muss das gemeinsam mit ihrer Mutter für ihre Familie tun. In dieser Zeit kann sie nicht zur Schule gehen, sie verpasst viel Unterrichtsstoff. Doch es gibt eine Lösung für Kinder wie Tilalem:

ZUGANG ZU SAUBEREM WASSER SOLLTE SELBSTVERSTÄNDLICH SEIN

Jedes Kind hat ein Recht auf sicheres Wasser, denn in verschmutztem Wasser lauern oft tödliche Krankheitserreger. United Internet for UNICEF unterstützt Wasser-Projekte und hilft UNICEF zum Beispiel, die Menschen in den vom Taifun zerstörten Regionen auf den Philippinen mit Trinkwasser zu versorgen, Toiletten einzurichten sowie Aufklärungskampagnen über Hygiene zu starten.

Auch die Cholera-Epidemie im Juni 2017 wurde durch verunreinigtes Wasser und Nahrung verursacht. In Krisen- und Kriegsgebieten haben die Menschen meist keine andere Chance, als das Wasser zu trinken, das sie noch finden können. 

Philippinen: Kinder waschen ihre Hände

Ein Junge in Tacloban beim Händewaschen
© UNICEF/Claudia Berger

Damit noch mehr Brunnen gebaut und Tanks gefüllt werden können, brauchen wir weiter Ihre Unterstützung. Weltweit haben mehr als 663 Millionen Menschen keinen Zugang zu Trinkwasser.

Gemeinsam mit der Stiftung United Internet for UNICEF hilft UNICEF, Menschen in mehr als 100 Ländern mit sauberem Wasser zu versorgen und über Hygiene aufzuklären.

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