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In vielen Ländern werden nach wie vor die Menschenrechte von Mädchen und Frauen verletzt. Diskriminierung und Gewalt haben viele Formen: Mädchen werden schlechter ernährt und medizinisch versorgt als Jungen, dürfen seltener zur Schule gehen und müssen früher arbeiten. Viele werden Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt. Sie müssen Schläge oder extreme Übergriffe wie Säureattentate erdulden. In Kriegen werden Mädchen und Frauen gezielt vergewaltigt. Und auch die Familie ist oft kein sicherer Ort.
Statistisch gesehen wird etwa jede dritte Frau weltweit in ihrem Leben vergewaltigt oder misshandelt. Auch kulturell oder religiös begründete Gewalt und Diskriminierung ist weit verbreitet: Jeden Tag werden mehr als 8.000 Mädchen an ihren Genitalien verstümmelt. Und in Asien „fehlen“ rund 60 Millionen Frauen, die Vernachlässigung, geschlechtsspezifischen Abtreibungen und Kindstötungen zum Opfer gefallen sind.
Mädchen in die Schule bringen
Keine andere Investition schützt Mädchen vor Diskriminierung, Ausbeutung und Gefahren wie AIDS so wirkungsvoll wie Bildung. Die UNICEF-Bildungsprogramme zielen deshalb besonders darauf ab, die Mädchen zu erreichen. In einigen Ländern richtet UNICEF einfache Dorfschulen speziell für Mädchen ein. Auch die Ausbildung von Lehrern ist ein wichtiger Schritt gegen Diskriminierung im Klassenzimmer. Mit außerschulischen Bildungsprogrammen spricht UNICEF gezielt Mädchen an, die arbeiten müssen oder das Schulgeld nicht bezahlen können.
Solidarität stärken und aufklären
UNICEF unterstützt Mädchenclubs, in denen die Schülerinnen sich nachmittags treffen. Die Gemeinschaft mit anderen Mädchen macht sie selbstbewusster und motiviert viele, die Schule abzuschließen. Auch Themen wie frühe Verheiratung und der Schutz vor AIDS werden hier besprochen. Um schwangere Mädchen und Frauen besser zu betreuen, bildet UNICEF Gesundheitshelferinnen und Hebammen aus.
Opfern von Gewalt und Missbrauch helfen
UNICEF unterstützt Einrichtungen, die Opfer von Gewalt und Ausbeutung medizinisch und psychologisch betreuen und ihnen Schutz bieten. UNICEF trägt Kosten für Operationen, stellt Medikamente zur Verfügung und hilft bei der Fortbildung der Ärzte. Mädchen, die Opfer von Gewalt oder Zwangsprostitution wurden, werden betreut und bei der Rückkehr in ihre Heimat begleitet und unterstützt.
Und daraus erwächst eine Verpflichtung, die alle betrifft. Die Verpflichtung, das Überleben der Kinder in Entwicklungsländern sichern zu helfen, ihre Entwicklung zu fördern, sie vor Missbrauch und Gewalt zu schützen.
Die Stiftung "United Internet for UNICEF" handelt auf der Grundlage der UN-Kinderrechtskonvention: Zu ihren Grundsätzen gehört das Recht der Kinder auf Überleben und Entwicklung, auf Schutz vor Diskriminierung und auf Beteiligung.
„United Internet for UNICEF" setzt sich dafür ein, Kindern in Entwicklungsländern eine medizinische Grundversorgung, ausreichende Ernährung sowie Bildung zu ermöglichen. Leitidee der Stiftung ist dabei die Förderung der "Hilfe zur Selbsthilfe". UNICEF zeichnet sich dabei durch zwei Aspekte besonders aus: die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit bei den UNICEF-Länderprogrammen sowie die Reaktionsschnelligkeit und Kompetenz in Not- und Katastrophenfälle. Mehr