SYRIEN: KINDERN HOFFNUNG SCHENKEN

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Syrien: Eine zerstörte Schultafel

© UNICEF/UN018882/Abdulaziz

Jede kaputt geschossene Tafel, jedes verbrannte Schulbuch und jedes geschlossene Klassenzimmer bedeutet mehr als nur ein zerstörtes Gebäude. Es bedeutet: Zwei Millionen Kinder in Syrien können nicht mehr zur Schule gehen, bedingt durch den Konflikt im Land. Es bedeutet die Gefahr einer verlorenen Generation. Es bedeutet einen Albtraum, der täglich neu anfängt.

Das Gesundheitssystem im Ostteil von Aleppo ist zerstört. Es gibt kaum noch Ärzte, praktisch keine Ausrüstung oder Notfallmedikamente, um Verwundete zu behandeln und um die ständig wachsende Zahl traumatisierter Menschen zu versorgen. Es fehlt an Personal und Hilfsgütern.

Das tägliche Sterben und Leiden in Syrien nimmt kein Ende. Die Schlacht um und in dem Land Syrien ist einer der verheerendsten Konflikte unserer Neuzeit. Ein normales Leben gibt es dort gar nicht mehr. Der akute Mangel an Trinkwasser, Lebensmittel und Ärzten ist neben dem Kampf am Leben zu bleiben eine der täglichen Herausforderungen. Strom gibt es fast nur noch über Generatoren.

UNICEF versorgt als eine der wenigen verbliebenen internationalen Hilfsorganisationen Mädchen und Jungen mit dem Nötigsten. Doch es reicht noch lange nicht für alle.

  • Zwei Millionen Menschen brauchen besonders dringend Wasser. UNICEF versorgt Hunderttausende bereits mit Tanklieferungen.
  • UNICEF versorgt Ärzte und Gesundheitshelfer vor Ort mit medizinischem Material und Impfstoffen, damit sie so viele Kinder wie möglich behandelt können. Doch unzählige verletzte und kranke Kinder bleiben noch unversorgt.
  • Neben Essen, Trinken und Medikamenten brauchen die Kinder dringend Schutz. UNICEF richtet Kinderzentren ein, in denen Mädchen und Jungen eine Anlaufstelle haben. Dort können sie sich Erlebtes von der Seele reden, spielen und sich ablenken.

Wir wissen alle nicht, wie lange dieser entsetzliche Kriegszustand noch andauern wird, denn die Lage spitzt sich immer weiter zu. Dass es noch schlimmer werden könnte, das kann sich niemand mehr vorstellen.

Unser tiefstes Mitgefühl gilt den unschuldigen Kindern in diesem Land und den zerbrochenen Familien.
 

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